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Gründungszuschuss

Auch in 2016 gibt es noch den Gründungszuschuss. Folgende Fragen ergeben sich daraus:

Wie hoch ist der Zuschuss?

Der Existenzgründer erhält nach Antragstellung und ausführlicher Prüfung für 9 Monate zunächst sein Arbeitslosengeld I weiter und zusätzlich 300 EUR. Danach kann auf Antrag für weitere 6 Monate ein Zuschuss von 300 EUR gewährt werden, allerdings ohne das bisher ausgezahlte Arbeitslosengeld (also insgesamt in den 6 Monaten 1.800 EUR)

Habe ich nach der Selbständigkeit noch Anspruch auf ALG I?

Der neue Gründungszuschuss führt zu einem Verbrauch des Arbeitslosengeldanspruchs während der Selbständigkeit. Sobald der Unternehmer sein Gewerbe wieder aufgibt, kann er nur noch den verbleibenden ALG I - Anspruch abrufen.

Beispiel:

Bisher - Herr Müller hatte vor der Selbständigkeit einen Anspruch von 5 Monaten Arbeitslosengeld I. Seine Selbständigkeit dauert leider nur ganze 12 Monate. Nach der Gewerbeabmeldung kann er die verbleibenden 5 Monate Arbeitslosengeld beziehen.

Neu - Herr Müller hatte vor der Selbständigkeit einen Arbeitslosengeldanspruch von 5 Monaten. Seine Selbständigkeit dauert leider nur ganze 12 Monate. Nach der Gewerbeabmeldung ist auch sein Anspruch auf Arbeitslosengeld verbraucht.

Voraussetzungen für den Gründungszuschuss

Der künftige Existenzgründer muss bei Antragstellung mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld haben.

Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung

Die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung besteht bei dem Gründungszuschuss nicht mehr. Eins sollten Sie jedoch als Selbständiger beachten. Es ist für einen Unternehmer sehr ratsam, das Thema Altersvorsorge nicht auf die lange Bank zu schieben, denn es gibt keine Verpflichtung etwas für´ Alter beiseite zu legen. Es kommt daher auch niemand, der dem Gründer sagt, bitte sorge für´s Alter vor. Das muss jeder für sich selbst tun und die Entscheidung treffen. Wie Sie als Selbständiger Vorsorge für das Alter treffen sollten, erfahren SIe in unserem Artikel zur privaten oder gesetzlichen Rentenversicherung.

Beträge zur Krankenversicherung

Auch der Gründungszuschuss verhilft dem Existenzgründer zu einem ermäßigten Beitrag bei der gesetzlichen Krankenversicherung (ähnlich wie es bei der Ich-AG war). Dabei wird jedoch nur der Arbeitslosengeldanteil zur Berechnung des Krankenversicherungsbeitrags genutzt. Die Sozialpauschale des Gründungszuschuss in Höhe von 300 EUR bleibt bei der Berechnung der gesetzlichen Krankenversicherung unberücksichtigt. Auch hier gilt es jedoch zu prüfen, inwieweit eine gesetzliche Krankenversicherung oder eher eine private Krankenversicherung in Frage kommt. Wir haben in einem Vergleich gesetzliche und private Krankenversicherung unter die Lupe genommen, Vor- und Nachteile herausgearbeitet, so dass Sie als Existenzgründer schneller eine Entscheidung fällen können.

Lesen Sie jetzt in der Gründercheckliste des Gründerlexikons:




 
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